Fensterreinigung – Klare Sicht am Arbeitsplatz

von Joel Borgol
Fensterreinigung – Klare Sicht am Arbeitsplatz

Eine effiziente Reinigung der Fenster setzt gutes Equipment und einen geregelten Arbeitsablauf voraus. So einfach das Putzen von Fenstern auch erscheinen mag, kann auch einiges falsch gemacht werden. Mit ein paar einfachen Tipps und Anweisungen ist die Fensterreinigung jedoch eine Aufgabe, welche nicht nur schnell, sondern auch relativ einfach von der Hand geht. Wir haben für Sie einige Sachen, die es bei der Fensterreinigung zu beachten gibt, aufgezählt.


Die passende Ausrüstung

Die Ausrüstung spielt bei Reinigungen jeglicher Art eine zentrale Rolle. Sie sollten eine Trittleiter immer griffbereit haben, um einen sicheren Halt zu haben, wenn Sie große Fenster putzen. Vernachlässigen Sie Ihre Sicherheit beim Putzen nicht.

Teleskopstäbe sind auch eine gute Alternative zur Leite, um Ihre Ausrüstung zu verlängern. Wenn Ihnen schnell schwindelig wird, sollten Sie eine Leiter vermeiden.


Zu jeder Fensterreinigung gehört ein Einwascher und ein Abzieher, um so effektiv und schnell wie möglich ein Fenster zu säubern. Der Einwascher dient dazu, dass Fenster ordentlich mit Putzmittel einzuseifen. Der Abzieher wiederum dient dazu, alles vom Fenster sorgfältig zu entfernen.

Ein Eimer mit sauberem Wasser sollte stets in Ihrer Nähe sein. Waschen Sie Ihr Putzwerkzeug zwischendurch immer mal wieder ab, damit Sie nicht den Schmutz von Fenster zu Fenster tragen.

Das richtige Putztuch

Eine gute Fensterreinigung setzt voraus, dass Sie das richtige Putztuch für das Saubermachen nutzen. Sie sollten von üblichen Schwämmen oder Baumwolllappen absehen, da Sie zwar eine große Menge an Wasser aufnehmen aber auch viel wieder abgeben. Zudem sind kein Garant für eine streifenfreie Reinigung. Vermeiden Sie am besten auch die raue Seite eines Schwamms da durch sie Kratzer entstehen können. Mit folgenden Putzutensilien sind Sie gut bedient:

Mikrofaser: Das Mikrofasertuch ist dank seiner feinen Fasern feiner als Seide oder Baumwolle und ist zudem wasserabweisend.

Fensterleder: Das Fensterleder ist ein sehr dünner Stoff und nimmt kaum Wasser auf. Für eine streifenfreie Reinigung ist es das passende Utensil. Spülen Sie es im Anschluss der Reinigung mit warmen Salzwasser aus.

Küchenrolle und Zeitungspapier: Papier saugt Feuchtigkeit auf, ohne sie abzugeben und verhindert Streifenbildung beim Reinigen und Polieren glatter Flächen.

Gummiabzieher: Gummiabzieher eignen sich am besten für große Fenster. Allerdings hinterlassen Sie oftmals Wasserränder, welche im Anschluss nochmal gereinigt werden müssen. 


Das richtige Putzmittel

Für das Saubermachen gibt es altbewährte Haushaltstricks, auf welche man getrost zurückgreifen kann. Seifenhaltige Putzmittel sollten Sie definitiv vermeiden, da auch nach mehrmaligen Nachreinigen Seifenreste bleiben. Es gibt zahlreiche Hausmittel, die sich auch zur Reinigung eignen wie Essig, Alkohol, schwarzen Tee und einigen mehr. Allerdings sollten Sie sich die entsprechende Gebrauchsanweisung vor Anwendung durchlesen, um mögliche Schäden zu vermeiden.

Die Fenster mit warmen Wasser, ohne Zusätze, zu putzen ist nach wie vor eine beliebte Methode. Experten empfehlen destilliertes Wasser für ein noch besseres Ergebnis.

Für die Glasreinigung können Sie auch einen Glasreiniger benutzen. Es gibt unter den Reinigern Qualitätsunterschiede, jedoch machen Sie alle in der Regel einen guten Job. Die Hausmarken reinigen genauso gut wie teure Markenprodukte.


Die richtige Wischtechnik

Es versteckt sich oftmals Schmutz in der Silikondichtung am Fensterrand. Nehmen Sie also den Rand als Startpunkt, um den Schmutz nicht auf der gesamten Glasscheibe zu verteilen. Besonders hartnäckigen Schmutz können Sie mit Spülmittel einweichen. Wischen Sie anschließend die Scheibe kreisförmig von oben nach unten ab.

Das Schmutzwasser können Sie mit warmen, sauberen Wasser auswechseln. Achten Sie darauf, dass es nicht zu heiß ist, damit das Reinigungsmittel seine volle Wirkung entfalten kann. Gießen Sie zuerst das Wasser in den Eimer und fügen Sie anschließend etwas Spülmittel oder Glasreiniger hinzu, um ein Schäumen des Reinigungsmittels zu vermeiden.

Für den Fall, dass Sie mit einem Gummiabzieher arbeiten, sollten Sie die Glasscheibe entlang der Kante und dann in Schlangenlinien von oben nach unten abziehen. Der Gummiabzieher sollte die richtige Breite haben. Desto größer er ist umso weniger besteht die Chance, dass Streifen entstehen. Wir empfehlen Ihnen eine Breite von 45 cm.

Wie man richtig Aufmaß nimmt

Für die Ermittlung Ihrer Fenstermaße benötigen Sie nur wenige Arbeitsmaterialien. Besorgen Sie sich Stift, Maßband, ein Blatt Papier und eine Wasserwaage. Sie brauchen nicht zwingend eine Person, um Ihre Fenster auszumessen jedoch empfiehlt sich für eine sichere Ausmessung.

In der Regel bestehen Fensterrahmen aus Holz, Alu oder Kunststoff. Aus diesem Grund müssen als Erstes die verbauten Bauteile ausgemessen werden. Besorgen Sie sich wenn möglich die entsprechenden Baupläne da dort meist die relevanten Maße vermerkt sind.


Ganz gleich, ob Neubau oder Sanierung, Sie sollten immer von außen nach innen messen. Jedes Fenster wird immer aus der Sicht einer Person gemessen, welche von Innen nach Außen blickt.

So oft müssen die Fenster geputzt werden

Wenn, Ihr Büro in einer Gegend ist, wo eine hohe Luftverschmutzung besteht, muss definitiv öfter zum Putztuch gegriffen werden. Laut Verbraucherschutz sollten Fenster 6 mal im Jahr gereinigt werden also allen 2–3 Monaten. Sollte Ihr Fenster nach 2 Monaten jedoch keinen Dreck aufweisen, reichen vielleicht auch 3-mal im Jahr. Sie können relativ frei entscheiden, wann Sie Ihre Fenster putzen. Bei Fenstern sieht man schnell, ob eine Reinigung notwendig ist oder nicht.


Wann ist der beste Zeitpunkt?

Wenn Fenster schmutzig sind, sollten Sie auch geputzt werden. Allerdings eignen sich zwei Jahreszeiten besonders für intensive Reinigungen. Zum einen im Frühjahr, da dann der Pollenflug zum größten Teil schon vorbei ist. In der Regel kann man sich dann spätestens zum Ende des Aprils an das Putzen machen. So besteht auch ein Zeitfenster zum kommenden Sommer welcher Verschmutzung durch Insekten und Kotresten bringt.

Der Herbst ist die zweite Jahreszeit, in der es sich anbietet, Fenster zu reinigen. Zum Ende des Septembers kann der Schmutz des Sommers gründlich entfernt werden.

Putzen im Sommer oder Winter

In der Regel sollten Sie es vermeiden, Fenster bei direkter Sonneneinstrahlung zu putzen. Warum? Die Fenster werden so rasant von der Sonne getrocknet, dass auf Ihren Scheiben unschöne Schlieren entstehen.

Im Sommer sollten Sie Vormittags Ihre Fenster putzen, wenn es noch nicht heiß ist. So haben Sie genügend Zeit, das Putzwasser von den Glasscheiben zu entfernen bevor die Hitze es verdunstet. Schliere auf Fenstern werden durch die verdunstetes Wasser verursacht.


Wenn, Sie Fenster im Winter putzen ist es ratsam, Frostschutzmittel in Ihr Putzwasser hinzuzufügen. Warum? Auf diese Weise vermeiden Sie es bei Temperaturen unter null Grad, dass eine dünne Wasserschicht auf Ihrem Fenster fest friert und dadurch wiederum Schliere entstehen.

Eine Fensterreinigung will gut vorbereitet sein

Die Vorbereitung auf eine gründliche Fensterreinigung fängt tatsächlich schon damit an, dass Sie sich einen hellen Tag für die Reinigung Ihrer Fenster aussuchen. Die Helligkeit offenbart jeden Fleck und Streifen, welche Sie Abends oder an bewölkten Tagen nicht sehen würden. Auch die Jahreszeit ist ein zu beachtender Faktor.

Achten Sie darauf, dass Ausrüstung, Werkzeug und Putzmittel vollständig sind. Kontrollieren Sie, ob Ihre Putztücher sauber oder zumindest frei von Seifenresten sind. Ein mit Wasser gefüllter Eimer sollte zum Ausspülen auch immer griffbereit für Sie sein.

Sie sollten jede Fensterreinigung mit dem Putzen der Fensterrahmen beginnen. Tun Sie es nicht und der Rahmen staubig bleibt, löst sich der Schmutz bei Regen oder Tau und läuft über das saubere Fenster. Die Folge sind Schmutzstreifen und mehr Arbeit für Sie.

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